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Die WESTALPEN – eintauchen in eine traumhafte Bergwelt.

11. Februar 2017
 
 

Reisebericht:
Eine Reise in die Bergwelt Liguriens und des Piemonts

 

Wer hier Offroadabenteuer erwartet, ist fehl am Platz. Worum es hier geht, ist die Natur in Ihrer ehrlichsten Form zu erleben. Wind und Wetter ändern sich im Stundentakt und bereiten immer wieder atemberaubende Schauspiele.

 

Die Westalpen waren für uns ein bereits vielfach angesteuertes Ziel. Abtauchen in eine komplett andere Welt und das nur 6 Autostunden von uns entfernt. Eine Landschaft die Ihresgleichen sucht. Sie hat uns in den Bann gezogen und lässt uns nicht mehr los. Die Berge sind ein Ort, an dem der Mensch wieder zu sich findet und den Kopf von allem Unnötigen befreit. So erging es jedenfalls uns, bei jedem einzelnen Besuch dieser wunderbaren Region. Wer hier Offroadabenteuer erwartet, ist fehl am Platz. Worum es hier geht, ist die Natur in Ihrer ehrlichsten Form zu erleben. Wind und Wetter ändern sich im Stundentakt und bereiten immer wieder atemberaubende Schauspiele. Es gibt eigentlich nichts Gemütlicheres, als in einem Zelt oder Camper zu liegen und die Regentropfen prasseln zu hören. Unser erster Besuch vor vielen Jahren, hatte sich wie ein Bild in die Erinnerungen gebrannt. Wir fuhren mit unserem VW T3 Syncro Stunde um Stunde in die Höhe, immer tiefer in die Nebelschwaden hinein. Unser Übernachtungscamp schlugen wir dann in völliger Dunkelheit auf einem Pass auf. Am nächsten Morgen öffneten wir die Schiebetür und sahen eine Landschaft, die aus dem Bilderbuch hätte stammen können. Keine Einzige Wolke am Himmel und ein einzigartiger Blick auf 2.300 m Höhe. Moment wie dieser lassen sich kaum in Worte fassen.

 
 
 

Bei diesem Kurztrip in die Westalpen, stand die Frage im Mittelpunkt, ob es die Schneelage überhaupt zulässt, auch nur einen einzigen Pass zu überwinden. Es war bereits Oktober und allgemein viel zu spät, um in die Berge aufzubrechen. Wir wurden eines Besseren belehrt. Der Indian Summer in Kanada kann nicht viel anders aussehen. Wir konnten zwar nicht alle Pässe, die wir uns vorgenommen hatten überwinden, jedoch erreichten wir mehr als erwartet. Es war ein genialer Kurztrip mit Freunden. Wir werden definitiv wiederkommen.

 
 
 
 
 

Unsere Highlights :

Maira Stura Kammstrasse: In unseren Augen eine der schönsten Passstraßen in den Alpen. Permanent über der Baumgrenze liegend, bietet die Maira-Stura-Kammstraße landschaftlich alles, was das Herz begehrt. Definitiv ein Muss für Bergfreunde.

Sommeiller: Der Sommeiller bei Bardonecchia in Italien, stellt einen weiteren Klassiker der befahrbaren Alpenpässe dar. Zudem ist er aktuell der höchste, motorisiert anfahrbare Berg in den Alpen. (ca. 3.000 m ). Viele Male haben wir diesen Berg erklommen und jedes Mal war es ein Erlebnis. Die Strecke endet auf einem Hochplateau an einem Bergsee. Die letzten Höhenmeter sind zu Fuß zurückzulegen, bis die Schallmauer der 3.000er durchbrochen ist.

 

Tipps:
Reiseplanung

 

Denzel Alpenstraßenführer

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