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MAROKKO – Ein Traum aus 1001 Nacht

11. Februar 2017
 
 

Reisebericht:
Der Traum von 1001 Nacht.

 

Es ist erstaunlich, wie sehr sich die Kultur und die Vegetation nach nur 8 Stunden Fährüberfahrt verändert kann. Wir hätten niemals vermutet, dass zwei so verschiedene Welten, so nahe beieinander liegen können.

 

Der Traum von 1001 Nacht.
Das ist es, was die Meisten mit einer Reise nach Marokko verbinden. Auch uns erging es so. Seit dem Kauf unseres Land Rovers war es unser Traum, damit den afrikanischen Kontinent zu bereisen. Eine solche Reise ist normalerweise nicht in 2 Wochen gemacht, erst recht nicht, wenn Afrika mit dem eigenen Fahrzeug angesteuert werden soll. Berufsbedingt war es uns jedoch nicht möglich, länger als 2,5 Wochen für die Reise einzuplanen. Und das war auch unsere größte Sorge. Im Nachhinein können wir jedoch sagen, es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht und wir haben uns eigentlich nie als zeitlich Getriebene gefühlt. Jeder Tag war zwar mit Fahrerei verbunden, jedoch wollten wir dieses wunderschöne Land auch mit allen seinen Facetten kennenlernen. Das Fahrzeug wurde vor der Reise komplett geserviced und mit einigen - aus unserer damaligen Sicht- notwendigen Features ausgestattet. Information bekamen wir aus diversen Internetforen und Tipps einiger Marokkokenner. Neben einem Zusatztank der Firma GMB, bekam der Wagen ein neues Fahrwerk, um auf das neue Fahrzeuggewicht und die härteren Anforderungen bestens eingestellt zu sein. Auch der Innenausbau wurde modifiziert und erhielt mehr Stauraum.

 
 
 

Den Hinweg haben wir „ERFAHREN“ wollen, d.h. soweit wie möglich auf eigenen Rädern fahren. Da der Südosten Marokkos mit den bekannten Wüstenregionen eines unser Hauptziele war, sind wir aus dem spanischen Almeria nach Marokko übergesetzt. Das hat uns viel Zeit erspart, da wir den direkten Weg in den Süden nehmen konnten. Erstaunlich war es, wie sehr sich die Kultur und die Vegetation nach nur 8 Stunden Fährüberfahrt verändert hat. Wir hätten niemals vermutet, dass zwei so verschiedene Welten, so nahe beieinander liegen können. In Marokko haben wir uns dann immer dicht an der Algerischen Grenze, im Uhrzeigersinn durch das Land zu bewegt. Meist übernachteten wir frei in der Natur – an traumhaften Stellplätzen mangelt es nicht. Dabei fuhren wir die Klassikerpisten wie zum Beispiel die Pisten Merzouga-Zagora, M’hamid-Foum Zguid, Foum Zguid – Ouarzazate.

 
 
 

Um Marokko zu bereisen, benötigt es nicht zwingend ein Allradfahrzeug. Für die interessanten und reizvollen Orte, ist ein Allradantrieb jedoch unabdingbar. Die Vielfältigkeit des Landes ist unserer Ansicht nach fast einmalig. Surfen am Meer, Schnee im Atlas-Gebirge und brütende Hitze in den südlichen Wüstengebieten. Marokko bietet von allem etwas. Neben der Einsamkeit in der Natur, stellen auch die bekannten Städte wie Marrakesch, Fes oder Meknes einen sehr lohnenswerten Anlaufpunkt dar. Unser Traum wurde voll erfüllt. Klar, Marokko ist nicht Namibia, oder Simbabwe, aber einen Hauch Afrika hatten wir uns schon erhofft und dieser wurde bei weitem übertroffen! Selten haben wir uns in einem Land so frei, so willkommen und so sicher gefühlt. Nach der Marokko-Reise ist vor der Marokko- Reise !

 
 
 

Unsere Highlights:

Die blauen Quellen von Meski: Meski war der Treffpunkt der gesamten kleinen Reisegruppe aus Freunden. Der Campingplatz ist einer der schönsten Plätze, die wir bislang erleben dürften und vermittelt sofort das Afrika-Gefühl, dass wir suchten. Zwischen Palmen und Bewässerungsflüssen gelegen, lässt es sich in dieser Oase wunderbar aushalten.

 


Merzouga, Erg Chebbi: Das Erg Chebbi ist wohl das bekannteste Dünenareal in Marokko. Mit einer Nord-Süd-Ausstreckung von ca. 22 km und einer Ost-West-Länge von ca. 5 km ist es nicht sonderlich groß, jedoch sind die Farbe des Sandes und die Dünenformationen ein ganz besonderes Erlebnis. Um das Erg befindet sich eine Vielzahl von Campingplätzen, die nach unserem Eindruck alle sehr entspannt und unaufdringlich sind. Es hat schon einen besonderen Reiz direkt in den Dünen zu übernachten. Die Ruhe und vor allen Dingen die klare und nicht durch Stöhrlichter getrübte Sicht auf den Sternenhimmel, vergisst man so schnell nicht wieder.


 

Tipps:
Reiseplanung

 

Pistenkuh Marokko

 

Reise Know-How Marokko

 

Reisehandbuch Marokko

 

Michelinkarte Marokko

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